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Vom Hören und Verstehen

Rund 16 Millionen Menschen in Deutschland leiden
unter einem eingeschränkten Hörvermögen.
Das ist keine Frage des Alters.

HÖREN ist die wichtigste aller Sinnesfunktionen. Jemand, der nicht mehr gut hören kann, ist in vielen Bereichen des täglichen Lebens eingeschränkt. Aber mittlerweile gibt es dazu perfekte Hilfe­stellungen und die Betreuung durch eine Hörakustikermeisterin ist nirgendwo mehr ein Problem.

Unser Ohr ist das spezialisierteste Sinnesorgan, das der Mensch hat. Sprache wird als Schall­wechseldruck über die Moleküle der Luft zum äußeren Ohr geführt. Im Mittelohr wird der Schallwechseldruck über das Trommelfell und die Gehör­knöchel­chen­kette um das 21fache verstärkt.

Grafik InnenohrIm Innenohr geschieht dann die Umwandlung von Schall­wechseldruck zu Nervenströmen. Ca. 50.000 Nerven­zellen sind dafür zuständig, dem Hörzentrum im Gehirn die Informationen zur Verfügung zu stellen.

Die Verarbeitung der Informationen zum Richtungshören und zum Sprach­verständnis, zu einer Signalerkennung und akustischen Erinnerung ist ebenso "nur" eine Leistung des Gehirns. Nur mit Hilfe beider Ohren kann die Bewegung von Schall­quellen mehr oder weniger eindeutig bestimmt werden. Die Richtungsbestimmung erfolgt durch die Auswertung von Lauf­zeit-­ und Pegel­unterschieden zwischen beiden Ohren.
Bereits eine kleine einseitige Hörbehinderung beeinträchtigt das Richtungs­hören und schon dafür ist ein Hörsystem erforderlich. Selbst wenn das andere Ohr noch normal hören kann.

Unsere Ohren sind auch ein Empfänger für Gefühle! Das „hörende Herz“, in dem alle Sinnes­eindrücke zusammenlaufen und zum sogenannten „Bauchgefühl“ werden, ist von höchster Wichtigkeit.

Es bestimmt das Wohl­gefühl von uns Menschen.